Epilation - Eine Entscheidung fürs Leben

Sicherlich haben Sie schon in vielen Anzeigen die Versprechungen gelesen, dass Haare dauerhaft entfernt werden - doch es ist ein wichtiger Unterschied, ob man "dauerhaft" oder "für immer"sagt! Eine Vielzahl verschiedener Mittel und Geräte wird da angeboten. Ich selbst habe schon sehr viel ausprobiert und informiere mich ständig über neue Methoden.

Meine mehr als 30-jährige Erfahrung wird für mich immer wieder bestätigt: Nur mit der Elektro-Epilation sind Haare bei geringen Begleiterscheinungen wirklich für immer zu entfernen. Aber auch da kommt es darauf an, dass man die Technik beherrscht und vor allem qualitativ gleichmäßig arbeitet.


Wie funktioniert die Elektro-Epilation ?

Entlang des Haares wird eine hauchdünne Sonde - jede(r) erhält ihre(seine) eigene Sonde - in den Haarkanal geführt. Erst ganz unten an der Haarwurzel darf für ca. 1 Sekunde der Hochfrequenzstrom ausgelöst werden, durch den die Haarwurzel zerstört wird. Das Einführen der Sonde spüren Sie nicht, nur den Strom als Wärme. Ist das Haar korrekt "koaguliert" worden, so lässt es sich mitsamt dem Haarsäckchen (es enthält Fett und Farbstoff) ohne Widerstand herausnehmen.

Klicken Sie hier und sehen Sie sich einen Beispielfilm an.



Wie läuft so eine Behandlung ab:

Für die Epilations-Behandlung im Gesicht müssen die Haare mindestens so lang sein, dass sie mit der Pinzette gut greifbar sind.
Für alle anderen Körperstellen - Beine, Bikinizone, Rücken etc - gilt: je länger - umso besser. Die Haare sollten also eine Zeit lang nicht rasiert, nicht mit Creme entfernt oder gezupft worden sein. Die Behandlungsvoraussetzungen sind am besten und der Erfolg am sichtbarsten, wenn nahezu alle zu entfernenden Haare gut sicht- und greifbar sind und bereits eine sogenannte "Spitze" gebildet haben. Man spricht hier vom "anagenen Zustand" der Haare. In diesem Zustand lassen sich die Haare erfahrungsgemäß am effektivsten entfernen. Die verbliebenen kurzen Haare werden erst entfernt, wenn auch diese vollständig nachgewachsen und entsprechend lang sind. Danach dauert es wieder einige Zeit, bis die anfangs noch unter der Haut gelegenen Haare sich voll ausgebildet haben und dann ebenfalls entfernt werden können.
Von den von mir entfernten Haaren wachsen bei meiner Behandlung ca. ein Drittel nach, und müssen nochmals entfernt werden - von den zum zweiten Mal entfernten Haaren kommt wiederum nur noch ein Drittel nach usw. ... bis nichts mehr übrig bleibt. Wenn ich z.B. für die Behandlung der Bikinizone 6 Behandlungsstunden brauche, so verteilen sich diese auf ca. 1 Jahr. Für die Zeit zwischen den Behandlungen ist zu beachten, daß nach der ersten Entfernung der langen Haare die verbliebenen kurzen Haare beim Nachwachsen vermehrt auffallen und bei manchen Menschen wohl auch kräftiger und dunkler aussehen (wie verbliebenes Unkraut nach dem Jäten). Da kann der Eindruck entstehen, dass "alle Haare wiedergekommen sind", obwohl das objektiv nicht den Tatsachen entspricht.



Was ist nach der Behandlung zu beachten:

An den behandelten Hautpartien zeigen sich kleine rote Punkte, die in der Folgezeit verschorfen und abheilen. Dazu ist es jedoch unbedingt erforderlich, die folgenden Regeln einzuhalten:

- Mindesten 24 Stunden kein Wasser, keine Cremes, keine Lotionen etc. auf die epilierten Stellen auftragen
- Reibung und Scheuern vermeiden (Entzündungsgefahr)
- Halten Sie bis zum Abschorfen die Stellen möglichst trocken (hier hat sich ein Wund- oder Babypuder am besten bewährt)
- Beachten Sie, dass bei Sonnenbestrahlung und Solarium die von Schorf bedeckten Stellen nicht mitbräunen!
- Daher möglichst Sonnenbäder und Solarium meiden!

Sie sollten Ihre Behandlung rechtzeitig planen und nicht erst kurz vor dem Badeurlaub beginnen.


Wie lange dauert eine Behandlung:

Grundsätzlich hängt das von der Körperpartie und der Beschaffenheit des Haarwuchses ab. Bitte sehen Sie sich die Fotos mit Behandlungsbeispielen an.


Welche Menschen kommen zu mir:

Mädchen und Frauen mit verstärkter Gesichts-, Brust- und Bauchbehaarung (falls durch Hormonstörung hervorgerufen, ist gleichzeitige ärztliche Behandlung unerlässlich).
Frauen, die Achseln, Bikinizone und Beine nicht mehr rasieren wollen, weil sie danach unter Reizungen und Entzündungen leiden.
Männer, die sich wegen ihres "Pelzes" auf Brust, Rücken, Armen oder Beinen kaum noch ins Schwimmbad trauen. Aber auch Männer, die den Bartwuchs korrigieren lassen möchten, da z.B. die Rasur im Kinn- und Halsbereich bei ihnen oft einhergeht mit Reizungen und Entzündungen der Haut an diesen Stellen.
Hinzu kommen all die Menschen, die sich einer Geschlechtsumwandlung von Mann zur Frau unterziehen.
Ferner alle Menschen, deren Ästhetik einen haarlosen Körper erfordert.
Dabei habe ich in den letzten Jahren festgestellt, dass immer mehr "modebewusste Männer" in meine Praxis kommen, die dem neuen Bild des Mannes entsprechen möchten. Der "neue Mann" ist körperhaarlos: Sehen Sie sich nur die Werbung an - keine Brust- und Rückenhaare! Es ist der haarlose Körper angesagt! So kommt es, dass heute die Hälfte meiner Kundschaft Männer sind.


Ich habe mich spezialisiert:

In meiner über 30jährigen Praxistätigkeit habe ich mich spezialiert auf den Intimbereich bei Frauen.
Langjährige Erfahrungen habe ich bei der Behandlung von großflächigen Bereichen auch an tätowierten Körperstellen und bei der Behandlung von Transsexuellen.


Falls Sie eine weite Anreise haben, können Sie auch mehrere Termine an einem Tag oder für den folgenden Tag oder auch für Samstag vereinbaren. Zur Übernachtung gibt es in der Umgebung preisgünstige Pensionen.

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich einfach an.